Hunger oder Windel voll?

Hunger oder Windel voll?

Bis das Würmchen sprechen kann, dauert es noch ein Weilchen. Vorerst müssen Mama und Papa interpretieren, übersetzen, rätseln: Warum schreit unser Baby?

Ein paar Infos, die helfen können.

Schreien ist nicht gleich Schreien, das lernen junge Eltern schnell. Die Art und Weise des Weinens, Greinens, Brüllens unterscheiden sich je nach „Botschaft“. Die herauszuhören ist zwar nicht ganz einfach, aber es gibt Hinweise, worum es gerade gehen könnte. Erst Unruhe, dann Quengeln, schließlich Geschrei: Womöglich hat es Hunger? Wie lange ist die letzte Mahlzeit her, dass der Nachwuchs schon wieder hunger hat? Und wie reagiert es auf den „Fingertest“? Saugt das Baby gierig daran? Dann ist es wohl tatsächlich hungrig. Bei Gequengel zusammen mit Augen reiben und ziemlich schlaffem Körper liegt es nahe: Das Kleine ist müde. Die Kombination Quengeln und Kopfabwenden und schließlich schrilles Schreien deutet auf Überreizung hin: „Ich brauche Ruhe!“ Das eine Baby will dann wirklich in Ruhe gelassen werden, das andere will beruhigende Zuwendung: In die Arme nehmen, vom Lärm des Umfelds abschirmen.

Schrilles und heftiges Gebrüll kann aber auch heißen, dass es irgendwo wehtut. Vielleicht das Bäuchlein? Sanftes Massieren probieren. Bei Unsicherheit den Kinderarzt fragen. Volle Windeln stören manche Babys kein bisschen, andere machen mit Protest darauf aufmerksam. Einmal schnuppern, und Mama weiß Bescheid. Und schließlich: Wenn das Baby greint, weint, schreit und allein die Zuwendung der Eltern das Geschrei stoppt, dann wollte das Kleine vermutlich genau das: Aufmerksamkeit. Hey, mir ist langweilig, komm zu mir, knuddel´ mich, beschäftige dich mit mir!

Herzlichst, Eure Anne von Familotel.

 

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