Finalrunde der Teilnehmer: Henriette aus Berlin und Dörte (36) aus Falkensee sind im Borchard’s Rookhus auch mit von der Partie.

Hallo Henriette, erzähl bitte kurz etwas zu deinem Blog!
Auf http://supermom-berlin.blogspot.de blogge ich über das Leben als Mama. Hier schreibt keine „typische“ Mutter, die Haushalt und Familie mit links schmeißt, Modelmaße hat und nebenbei locker eine Karriere wuppt. Ich schreibe über das (fehlende) Liebesleben, über Klischees der perfekten Mutter, aber auch über schöne Themen und Produkte rund ums Thema Baby. Im Klartext, ich blogge über die nackte Wahrheit, denn die Welt hängt nicht immer nur voller Baby glückseeliger Geigen.

Seit wann bloggst du und warum hast du damit begonnen?
Ich blogge seit August 2011, weil mir in der Elternzeit die Decke auf den Kopf fiel und es viele Situationen gab, seit ich Mama bin, die ich unbedingt erzählen wollte. Außerdem nerven mich diese plüschigen Berichte, dass alles nur super toll ist mit Baby. Ich finde es wichtig auch mal ehrlich zu sagen, dass man müde ist, der Mann nervt und man sich latent überfordert fühlt. Denn so wie die ganzen zauberhaften Momente, gehören auch solche Themen zum Mama Sein dazu und sollten nicht „versteckt“ werden. Und vielleicht kann beim Lesen meines Blogs die ein oder andere Mama in manchen Situationen einfach gelassener sein und sich sagen: So ist es eben, andere Mütter sind auch nicht perfekt, ich muss es auch nicht sein.

Wie wichtig ist dir das Design bei einem Blog?
Wichtig. Ich habe mir extra ein Logo designen lassen um einen höheren Wiedererkennungswert zu haben. Und ich versuche nicht so viel Bling Bling am Rand zu installieren. Das verwirrt den Leser nur und lenkt vom Text ab. Sicher ist da auch noch einiges verbesserungswürdig. Ich arbeite daran.

Hallo Dörte, stell dich doch einmal kurz vor und erzähl, wie du zum Bloggen gekommen bist.
Ich bin berufstätig in der IT-Branche, und lebe zusammen mit dem halben Griechen und dem Papagriechen in der Nähe von Berlin. Mein Blog  „Eineinhalb Griechen und ich“  http://maracaya.blogger.de/ ist in erster Linie ein „Mutti-Blog“, aber ich schreibe auch über alles, was mir sonst so in den Sinn kommt. Ich blogge seit 2010 – als mein Sohn zur Welt kam und alle immer wieder die gleichen Fragen stellten. Da konnte ich dann einfach auf mein Blog verweisen, statt zum 10. Mal das Gleiche zu erzaehlen.  Ausserdem ist es eine schöne Möglichkeit, entfernte Freunde und Verwandte ein bisschen an unserem Leben teilhaben zu lassen.

Wie oft schreibst du in deinem Blog?
Unterschiedlich. Manchmal fallen mir jeden Tag mehrere Dinge ein, die ich unbedingt loswerden muss. Manchmal auch mal eine Woche gar nichts. Es hängt natürlich auch sehr stark davon ab, wie viel Zeit ich habe. Ich schreibe spontan, ich hätte gar nicht die Zeit zum umfangreichen Vorbereiten von Themen.

Hat sich der Blog verändert seit du angefangen hast? Gäbe es Dinge, die du mit den gemachten Erfahrungen jetzt anders umsetzen würdest?
Ja. Seit ich nicht mehr im Babyjahr bin, und damit nicht mehr Vollzeitmutti, sondern auch wieder Arbeitnehmerin, Musikerin und einfach so „ich“ bin, ist das Blog nicht mehr ganz so kind-lastig. Bei einem Neustart würde ich eine Blogplattform wählen, die die Möglichkeit des Archivierens der Texte und des Passwortbeschränkens von Bildern bietet. Das hat blogger.de leider nicht.

Vom 26.-28. Oktober lädt Familotel zehn Elternblogger und ihre Familien in das Familotel Borchard’s Rookhus in der Mecklenburgischen Seenplatte ein. Das Familotel Elternblogger-Treffen wird unterstützt von dem Schulspezialisten Pelikan.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.